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Jakob Kirchheim

Der erste Linolfilm entstand 1987 im letzten Jahr meines Malereistudiums an der HdK Berlin.Ich experimentierte damals viel mit Super-8-Film, wollte meine gemalten Bilder mit Realaufnahmen und geschriebenen Zwischentiteln zu Kurzfilmen verbinden. Zur gleichen Zeit entdeckte ich das Medium Linolschnitt und

Petra Lottje

Mit dem Zeichnen aus einer Linie heraus habe ich bereits während des Studiums begonnen, als ich mich mit dem Écriture automatique, dem automatischen Schreiben beschäftigt habe. Seinerzeit sind ganze Serien mit Text, ganz ohne Satzzeichen und in Versalien, und zeitgleich

Hanna Nitsch

Ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren mit emotionalen zwischenmenschlichen Zuständen, die ich versuche in Bilder zu übertragen, aber auch mit emotionalen Zuständen, die Bilder selbst auslösen können. Dabei ist die Zeichnung meiner Meinung nach der direkteste Weg. Zwischen einem

Kristinn Hardarsson

Ich würde sagen, dass die Grenze zwischen meinem Alltag und meinem Kunstschaffen unbestimmt ist. Meine Kunst basiert häufig auf Beobachtungen und Aufzeichnungen des Lebens, das mich umgibt, sowohl meiner direkten, als auch der medial vermittelten Erlebnisse. Ich dokumentiere alles in

Chris Doyle

Durch Aquarellieren habe ich immer meine Ideen ausgearbeitet. Und ich habe Aquarelle immer sehr gerne groß angefertigt. Dieses Medium wird immer als zart und intim verstanden, was vielleicht genau der Grund ist, warum ich es gerne im großen Maßstab einsetze.

Carolin Jörg und Michael Fragstein

Zeichnung und Augmented Reality Carolin und Michael: Im Vorfeld haben wir zusammen Entwurfsskizzen gemacht und Animationskonzepte entwickelt, um Formen zu finden, die sowohl singulär auf dem Blatt stehen können, wie auch für die Animation neue Ebenen anbieten. Die Arbeitspraxis war

David Mackintosh

Ich finde es gut, dass ich beim Zeichnen ohne zu denken und beim Versuch, Dinge in meinem Unterbewußten ziellos aufzustöbern, doch suggestiv und forschend sein kann. Dass ich ohne Plan beginnen und mit vielen Einfällen enden kann.

Sandra Boeschenstein

Sandra Boeschenstein: Ja, das Driften von Sinn und Bedeutung steht im Zentrum. Dafür eignet sich sich die Zeichnung in ihrer medialen Schlichtheit besonders gut. Linien sind Ballastlos und wandlungsfähig, bruchlose Systemwechsel sind ihre Stärke. Aus denselben Metern Strich kann ich

Miodrag Manojlovic

Meine Animationen enthalten keine vorgefertigte Botschaft. Ich beteilige die Betrachter lieber aktiv an der Erfahrung und Interpretation. Obwohl ich eine Vorstellung habe von dem, worum es mir geht entwickle ich das nicht nur in eine einzige Richtung. Ich lege gerne

Juliane Ebner

Das Glück des Niedergangs der Gesellschaftsordnung, in die ich hinein geboren wurde, das ist eine großartige und absolut prägende Erfahrung für mich, die seit 1989 ihren Zauber und ihre Kraft nicht verliert. Das Besondere für unsere Generation ist doch, dass

Daniela Ehemann

Animation ist für mich eine weitere Zeitkapsel in Referenz zu Video und Film als zeitbasierte Medien. Ähnlich wie beim Zeichnen auf Papier bewegt sich die Linie Stück für Stück im Raum, um Wirklichkeit anzunehmen. Wirklichkeit ist hier verbunden mit der

Gagan Singh

Zum Start von 2014 ein performativer Zeichenprozeß aus New Delhi, Indien Gagan Singh: Ich empfand es immer als schwierig, alleine in meinem Studio zu sitzen und habe Zeichnen dort als etwas Langweiliges empfunden. Aber sowas Langweiliges kann woanders wieder die

Manon Bovenkerk

Ich liebe Science Fiction, Western, Horrorfilme, Giallofilme, Twilight-filme, B-Filme, „Low art“-Produktionen mit ihren eigenen Regeln und Konventionen: den Bildern, Symbolen, Themen und Mhyten. Da gibt es eine Dunkelheit, ein Gefühl von Angst und Bedrohung. Die Cartoons von denen du sprichst

Matthias Reinhold

Matthias Reinhold stellt mit seiner Interaktiven Präsentation den Bezug zu Aby Warburgs „Mnemosyne-Atlas“ her. Um auf das Huhn zurück zu kommen: man kann auf eine der Federn klicken und landet dann bei einer Landschaftsmalerei. Eine andere wird per Klick zu

Sebastian Pöllmann

das ganze Leben in einer Minute.

Susanne Rosin

Meine Fotoarbeiten basieren auf einer intensiven Auseinandersetzung mit Raum und Fläche. Ich arbeite immer mit Kulissen. Die Fotosets sind künstlich gebaute Orte. Die Gegenstände zu den Kulissen sind ebenso gebaut und werden zusammen auf dieser „Bühne“ arrangiert und fotografiert. Das

Norbert Trummer

Norbert Trummer: Mir gefällt es, Zeichnung, Malerei und Film zu kombinieren, und mein Arbeitsprozeß stellt eine Beziehung zwischen den Medien her. Zuerst zeichne ich alles vor Ort genau so, wie es nachher im Buch erscheint, in der Größe von 10,5

Aline Helmcke

Aline Helmcke: Für mich bündelte die Animation schließlich alle Aspekte, die mich interessierten: das bewegte Bild, der Zeichentrick, der Rhythmus und der Dialog zwischen Sound und Bild. Aber je mehr ich mich mit Zeichentrick beschäftigte, desto mehr genoss ich es

Sarah Jane Lapp

Sarah Jane Lapp: Im digitalen Zeitalter zeichne ich immernoch mit Rohrfeder und Tinte, da ich – wie ein Vampir nach Blut – nach diesem direkten Kontakt zu Stift und Papier dürste. Ich könnte in meinen Zeichnungen leben; sie sind ordentlicher

Marco Raparelli

Marco Raparelli: Die Zeichnungen spiegeln das Unperfekte der Figuren, die ich porträtiere, die immergleichen physischen und mentalen Improvisationen. Aus diesem Grund sind meine Zeichnungen gleichzeitig komisch und tragisch, ich bin da wie ein Fernsehprogramm. Ich setze einen Stil ein, der

Jennifer Levonian

Ich nutze Wasserfarben in diesen Animationen, da die transparente und flüssige Qualität der Pinselstriche mich an Bewegung erinnert. Die Scherenschnittpuppen sind ein bisschen so wie Hampelmänner, und ich denke, diese Referenz zu Kinderspielzeug in seiner ganzen unschuldigen Einfachheit bildet mit

Kakyoung Lee

Kakyoung Lee: Für mich als Druckgrafikerin ist die Kaltnadelradierung das Lieblingsmedium. Ich habe Druckgrafik seit 1993 studiert. Seitdem habe ich viele Ausstellungen mit Drucken und Zeichnungen gemacht, das reichte von traditionellen Drucken bis zu lebensgroßen Installationen mit Scherenschnitten, von Künstlerbüchern

Karen Yasinsky

Karen Yasinsky: Marie ist nachgezeichnet und Bild für Bild animiert nach einer Szene aus Robert Bessons Zum Beispiel Balthasar von 1966. Ich habe die Szene für das Melodram in der Stimmung und die Unbeweglichkeit von Maries erstarrem Gesicht ausgewählt. Sie

Matthias Beckmann

Matthias Beckmann als neue Position auf Lines Fiction zeigt eine Animation, die mit einer Viertelstundenlänge schon auf ARTE TV zu sehen war. Ganz langsam und allmählich verändert sich die gezeichnete Szenerie, der Zeichner nutzt keine Tricks, die Vorlagen für den

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